Was ein Beitrag leisten kann.
Es lassen sich noch nicht alle Probleme lösen. Trotzdem können wir vieles tun: Wir verringern Emissionen dort, wo wir Einfluss nehmen können, und fördern zusätzlich Projekte für den Natur- und Klimaschutz.
Schritt für Schritt weniger Emissionen.
Auch wenn heute schon vieles möglich ist, lassen sich Emissionen bei der Energieversorgung noch nicht vollständig vermeiden. Wo wir direkt Einfluss nehmen können, arbeiten wir kontinuierlich daran, sie zu verringern. Zusätzlich unterstützen wir konkrete Projekte für Klima und Natur.
CO₂ einsparen.
Wir investieren in Wind- und Solarenergie für mehr Ökostrom. Pro Jahr erzeugen wir je nach Wetterlage weit mehr als 600.000 MWh Ökostrom.
CO₂ reduzieren.
Unsere Energieberatungen und Fördermittel für Heizungsmodernisierungen sowie unser Wärmepumpenangebot helfen, den Energiebedarf und Emissionen zu senken.
Natürliche CO₂-Speicher erhalten.
Wir fördern die Renaturierung von Mooren, Feuchtgebieten und Wäldern. Damit unterstützen wir den Erhalt ihrer natürlichen CO2-Speicherfunktion.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten des ENTEGA-Konzerns im Bereich Klimaschutz und Energiewende finden Sie im ENTEGA Nachhaltigkeitsbericht.
Erdgas mit dem gewissen Plus.
Trotz sinkender Nachfrage heizt noch immer rund die Hälfte der Haushalte in Deutschland mit fossilem Erdgas. Bei dessen Förderung, Transport und Verbrennung entstehen CO₂‑Emissionen, die sich auch heute noch nicht vermeiden lassen.
Solange das so ist, unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf erneuerbare Energien – mit passenden Produkten, Fördermitteln und unserem Know-how, etwa auf dem Weg zur Wärmepumpe.
Seit 2025 stellen wir zudem für jede verkaufte Kilowattstunde Gas 0,1 Cent aus dem Umsatz für ausgewählte Klima- und Naturschutzprojekte bereit. Der Klimaschutzbeitrag* verändert nicht die CO₂-Emissionen, die bei Förderung, Transport und Verbrennung entstehen. Er unterstützt jedoch Projekte, die natürliche Kohlenstoffspeicher erhalten oder wiederherstellen.
Projekte, die wir unterstützen.
Bei der Auswahl von Projekten sind ein langfristiger Nutzen und eine nachvollziehbare Wirkung entscheidend. Zusätzlich orientieren wir uns an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Unsere eigenen Kriterien:
Langfristigkeit.
Projekte, die nicht nur kurzfristig bestehen, sondern über viele Jahre weitergeführt werden.
Zusätzlichkeit.
Maßnahmen, die ohne die Unterstützung von ENTEGA nicht realisiert worden wären.
Regionalität.
Bevorzugte Auswahl von regionalen Projekten und Standorten in Deutschland.
Überprüfbarkeit.
Nachvollziehbare Dokumentation des Projektfortschritts und der Ergebnisse.
Globale Ziele regional umgesetzt:
Projekte im Überblick.
Gemeinsam mit renommierten Umweltverbänden, regionalen Forstbehörden und weiteren Partnern setzen wir Klima- und Naturschutzprojekte um. Weitere Projekte und Kooperationen sind bereits in Planung.
NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.
Der NABU ist mit über 960.000 Mitgliedern der größte Umweltverband der EU. Gemeinsam mit ihm setzen wir uns für Klima- und Naturschutz in ganz Europa ein. So unterstützen wir die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe beim Erwerb und der Renaturierung von rund 30 Hektar Auenlandschaft in der Gersprenzaue. Außerdem beteiligen wir uns im Rahmen des NABU-Klimafonds zusätzlich an der Finanzierung von Moorrenaturierungen in Finnland, England und Belgien.
Mehr Artenvielfalt in Bayern.
Der LBV – Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. – ist Bayerns ältester Naturschutzverband, mit über 100.000 Mitgliedern. Er betreut elf Umweltstationen und Schutzgebiete für seltene Arten. Gemeinsam setzen wir ein neues Projekt im Plesser Ried im Unterallgäu um. Dort wird eine über fünf Hektar große Fläche in einem Niedermoor erworben, wiedervernässt und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen entwickelt. Weitere Moorprojekte unterstützen wir im Königsdorfer Weidfilz (Landkreis Bad Tölz) und im Fußbergmoos (Landkreis Fürstenfeldbruck).
Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.
Der Landesbetrieb kümmert sich um den Schutz, die Pflege und die Entwicklung des Waldes in NRW. Gemeinsam mit ENTEGA renaturiert er Moore wie das Venner Moor und die Eggemoore in den Naturschutzgebieten Glasebruch, Eselsbett und Schwarzes Bruch. Ziel der Maßnahmen ist es, die Moore wieder zu vernässen, standortfremde Pflanzen zu entfernen und typische Offenlandflächen zu erhalten.
Für Wälder, die sich erholen dürfen.
Gemeinsam mit dem Bergwaldprojekt e. V. unterstützen wir an 16 Standorten in Deutschland Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung natürlicher Lebensräume. Freiwillige setzen diese direkt vor Ort um.
Ein neuer Wald mit Vielfalt.
Seit 2025 engagieren wir uns im Stadtwald von Wernigerode. Gemeinsam mit der Stadt pflanzen wir dort jährlich 10 Hektar neue Waldfläche. Ziel ist ein Mischwald aus unterschiedlichen Baumarten, der widerstandsfähiger ist gegen Trockenheit und Schädlinge. Insgesamt entstehen so rund zwei Millionen neue Bäume: von Buche bis Lärche, von Ahorn bis Eiche.
Für eine widerstandsfähige Landwirtschaft.
Bioland ist der größte Anbauverband für ökologischen Landbau in Deutschland. Knapp 8.000 landwirtschaftliche Betriebe sind im Verband organisiert und bewirtschaften gemeinsam mehr als ein Viertel der deutschen Bioflächen. ENTEGA unterstützt das Biolandprojekt „Scale Up Climate Farming“, dessen Ziel es ist, Anbaumethoden zu erproben und zu etablieren, die die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft gegenüber den Veränderungen der Umwelt erhöhen.
* Mehr Klima- und Naturschutz: ENTEGA stellt – abhängig von den außerhalb der Grundversorgung abgesetzten Gas- und Biogasmengen – Finanzmittel für zusätzliche Klima- und Naturschutzmaßnahmen bereit und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der weltweiten Klimaziele. Weitere Informationen finden Sie unter entega.de/klimaschutzbeitrag.